Erasmus+ Projekttag an der HLW Wolfsberg

Seit Beginn des Schuljahres 2020/21 nimmt die Klasse 2AHW an der HLW Wolfsberg gemeinsam mit Partnerschulen aus  Estland und Belgien am Umweltprojekt „our planet- our future“ teil. Nach dem Projektauftakt Ende Oktober erfolgte die Kommunikation zwischen den Partnerschulen jedoch hauptsächlich über die europäische Schulplattform eTwinning.

Um wieder ein bisschen mehr Leben ins Projekt zu bringen, nutzen die Projektbetreuerinnen an der HLW Wolfsberg, Andrea Hofer und Sylvia Joham, den Freitag vor den Osterferien, an dem sich alle übrigen HLW Schüler*innen im Distance Learning befanden, für einen teils digitalen, teils praktischen Umwelttag. Die Teilung in Gruppe A und B sowie alle Hygienevorschriften wurden strengstens gewahrt und folglich alle Programmpunkte alternierend absolviert.

Der Projekttag startete für jede Gruppe mit einem ZOOM Meeting. So stellten Direktor Mag. Gerhard Hackl von der HLUW Yspertal (Höhere Lehranstalt für Umwelt und Wirtschaft) in Niederösterreich und Frau Mag. Sandra Schmid, Umweltmanagerin an der HBLA Pitzelstätten, ihre Schulen und die zahlreichen Aktivitäten und Projekte im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz vor. Diese Informationen wurden anschließend in Kleingruppen nachbesprochen und Ideen entwickelt, welche Maßnahmen im Rahmen des Projektes „our planet – our future“ an der HLW Wolfsberg umgesetzt werden könnten.

Im Anschluss daran fand die Verleihung der Preise im Rahmen des Logo-Wettbewerbs, der bereits im Dezember abgewickelt wurde, statt. Die ersten drei Plätze gingen erfreulicherweise an Schülerinnen der 2AHW, die sich gegen die Vorschläge ihrer Kolleg*innen aus Estland und Belgien durchsetzen konnten. Diese großartige Leistung wurde mit Spielen rund ums Thema Umweltschutz und einer Jause von Demeter belohnt.

Gestärkt ging es in eine weitere Einheit, in der die Schüler*innen die Gelegenheit hatten, dem Projektleiter der estnischen Schule, Ryan Sandberg, online Fragen zu stellen. Dies war wohl das Highlight des Vormittags. Dabei wurde auch dem Schülerwunsch entsprochen und eine Plattform in Aussicht gestellt, auf der sich die Schüler*innen aller drei Schulen kennenlernen bzw. miteinander kommunizieren können. Die Projektsprache Englisch blieb man auch treu, als sich im Anschluss daran alles um die Entwicklung von Vorschlägen zum Thema „Saving energy“ drehte. So konnten die Ergebnisse sofort mit den Projektpartnern geteilt werden.

In einem weiteren Programmpunkt waren die praktischen Fähigkeiten der Schüler*innen gefordert, nämlich als sich einen Stock tiefer im Kreativbereich alles um das Thema „Upcycling“ drehte. Auf diese Weise entstanden unter Anleitung von Frau Linzer geflochtene Körbchen aus Altpapier und Schlüsselanhänger aus alten Jeans.

Nach einer Feedbackrunde fand ein kurzweiliger Vormittag um 13 Uhr sein Ende. Offen bleibt nur noch die Frage, wann es möglich sein wird, in die Partnerländer zu reisen, um das Projekt vor Ort fortsetzen zu können – so wie es ursprünglich vorgesehen war.