Das Meer ist eine zusammenhängende, reich gegliederte Wassermasse, die rund 71 % der Erdoberfläche bedeckt. 31,7 % des Weltmeeres sind 4000–5000 m tief. Die Meeresflora produziert ungefähr 70 % des Sauerstoffs, den die Menschen einatmen.

Insgesamt hat das Meer ein Volumen von 1,338 Mrd. km³ und damit einen Anteil von 96,5 % am Weltwasservorkommen. Meerwasser ist wegen des hohen Salzgehaltes von rund 3,5 % für den Gebrauch als Trink- und Bewässerungswasser nicht direkt geeignet. Nur 3,5 % des gesamten Wasservorrates auf der Erde ist Süßwasser. Wissenschaftlich erforscht werden die Meere in der Disziplin der Ozeanografie, früher auch Meereskunde genannt.

Karibisches Meer

Das Karibische Meer ist ein Nebenmeer des Atlantischen Ozeans. Das 2.754.000 km² große Meer stellt den südöstlichen Teil des Amerikanischen Mittelmeers dar, und ist durch die Westindischen Inseln, die sich in einem Bogen vom Golf von Mexiko bis fast nach Venezuela erstrecken, vom Hauptteil des Atlantischen Ozeans abgegrenzt.
Den Europäern war bis 1492 das Karibische Meer unbekannt, bis Christoph Kolumbus bei dem Versuch, einen Seeweg nach Indien zu finden, zuerst in karibischem Wasser segelte.
Das Karibische Meer wird häufig (in Analogie zu den Ozeanen Indik, Atlantik, Pazifik und Arktik) mit der Karibik gleichgesetzt. Letzteres beschreibt die gesamte Region, bestehend aus dem Meeresgebiet und dort liegenden Inseln und Inselgruppen.
Durch die tropische Lage des Karibischen Meeres ist das Wasser je nach Jahreszeit 20 bis knapp über 30°C warm.
Das Karibische Meer bildet einen zentralen Bereich für viele Hurrikane innerhalb der westlichen Hemisphäre.

Strand

 

Delfine

Die Delfine (Delphinidae) gehören zu den Zahnwalen (Odontoceti) und sind somit Säugetiere (Mammalia), die im Wasser leben (Meeressäuger). Delfine sind die vielfältigste und mit rund 40 Arten größte Familie der Wale (Cetacea). Sie sind in allen Meeren verbreitet.Delfine sind meist zwischen eineinhalb und vier Meter lang, der Große Schwertwal erreicht als größter Delfin sogar acht Meter. Sie haben einen stromlinienförmigen Körper, der an die hohen Schwimmgeschwindigkeiten angepasst ist. Im Kopf befindet sich ein rundes Organ, die Melone. Sie spielt eine Rolle bei der Echoortung. Bei vielen Arten sind die Kiefer klar abgesetzt und bilden einen lang gezogenen Schnabel. Die Schnauze kann bei mehreren Arten sehr viele Zähne enthalten.

Delfin