Das Meer ist eine zusammenhängende, reich gegliederte Wassermasse, die rund 71 % der Erdoberfläche bedeckt. 31,7 % des Weltmeeres sind 4000–5000 m tief. Die Meeresflora produziert ungefähr 70 % des Sauerstoffs, den die Menschen einatmen.

Insgesamt hat das Meer ein Volumen von 1,338 Mrd. km³ und damit einen Anteil von 96,5 % am Weltwasservorkommen. Meerwasser ist wegen des hohen Salzgehaltes von rund 3,5 % für den Gebrauch als Trink- und Bewässerungswasser nicht direkt geeignet. Nur 3,5 % des gesamten Wasservorrates auf der Erde ist Süßwasser. Wissenschaftlich erforscht werden die Meere in der Disziplin der Ozeanografie, früher auch Meereskunde genannt.

Atlantischer Ozean

Der Atlantische Ozean (kurz: Atlantik) ist nach dem Pazifik das zweitgrößte Weltmeer.
Er entstand durch die Teilung der erdgeschichtlichen Kontinente Laurasia im Norden und Gondwana im Süden und trennt heute Europa und Afrika vom amerikanischen Kontinent.
Mit seinen Nebenmeeren hat der Ozean eine Fläche von rund 106,2 Millionen km² und bedeckt ein Fünftel der Erdoberfläche. Der Meeresboden ist durch den Mittelatlantischen Rücken, der bis zu 3000 Meter über dem Tiefseeboden aufragt, in eine West- und eine Ostatlantische Mulde getrennt.

Der Atlantische Ozean fasst ein Volumen von rund 354,7 Mio. km³. Die maximale Tiefe wird mit 9.219 Metern im Milwaukeetief, einem Teil des Puerto-Rico-Grabens, erreicht. Der Golfstrom, der aus der Karibik kommt und quer über den Atlantik bis nach Grönland zieht, ist für das relativ milde Klima an den nordeuropäischen Küsten verantwortlich. Der Atlantik ist, wegen des intensiven Schiffsverkehrs auf den Nebenmeeren (u. a. Mittelmeer, Nord- und Ostsee) und des Transitverkehrs zwischen Europa und Nordamerika, das verkehrsreichste Weltmeer.

Atlantik Küste

 

Anemonenfisch

Die Anemonenfische (Amphiprion), nach den beiden bekanntesten Arten häufig auch Clownfische genannt, sind eine in den Korallenriffen des tropischen Indopazifik vorkommende Gattung der Riffbarsche (Pomacentridae), die in enger Symbiose mit Seeanemonen lebt. Dabei leben die einzelnen Arten nur mit bestimmten Arten von Symbioseanemonen zusammen. Die Symbioseanemonen bieten den Anemonenfischen, die alle schlechte Schwimmer sind, Schutz vor Raubfischen. Auch die Anemonenfische schützen ihre Symbiosepartner vor Fressfeinden, z. B. Falterfische. Annahmen, die Fische würden ihre Partner füttern, konnten nicht bestätigt werden, dagegen werden Symbioseanemonen, deren Fischpartner weggefangen wurden, bald von Falter- oder Feilenfischen gefressen.
Die zwischen acht und 15 Zentimeter lang werdenden Anemonenfische ernähren sich von Zooplankton, einige auch von Algen.

Anemonenfisch

 

Titanic

Die RMS Titanic war ein für den Verkehr auf der Nordatlantikroute vorgesehenes britisches Passagierschiff, das auf seiner Jungfernfahrt in der Nacht zwischen dem 14. und 15. April 1912 gegen 23:40 Uhr mit einem Eisberg kollidierte und innerhalb von 2 Stunden und 40 Minuten im Nordatlantik versank. Von den 2208 an Bord befindlichen Personen starben 1504.
Der Untergang der Titanic ist das schwerste Schiffsunglück eines Linienschiffes und vermutlich der viertschwerste Unfall in der Geschichte der neuzeitlichen Schifffahrt.

Titanic