Lehrerausflug nach Portorož und Piran

Am Freitag, den 1. Juli  endete der Unterricht nach der 4. Stunde. Krankheits- und verletzungsbedingt fehlten diesmal einige, so dass sich insgesamt „nur“ 19 KollegInnen auf den Weg in den Süden machten. In Klagenfurt nahmen wir noch zwei auf, v.a. unseren Reiseleiter Dieter, der wieder vollbepackt mit Kühlboxen war, die wiederum befüllt waren mit einer köstlichen Jause aus dem Di & Co – Catering. Bald nach der Ausfahrt aus Klagenfurt wurde uns diese von den beiden Oberkellnern Wolfgang und Armin serviert.

Bei hochsommerlichen Temperaturen und zähem Verkehr fuhren wir über den Loiblpass zuerst in Richtung Ljubljana, dann weiter in Richtung Koper. Südlich von Ljubljana machten wir eine halbstündige Pause, die uns vermutlich einen längeren Stau erspart hat, und erreichten bei dichtem Verkehr aber staufrei Koper, von wo aus wir dann auf der Bundesstraße an Portorož vorbei zur Fischzucht Fonda fuhren, die wir gegen 16:00 erreichten.

An einem schattigen Plätzchen erfuhren wir von unserem Guide Gorazd vieles über die Fonda, die sich bereits seit einigen Jahren mit einer ökologisch nachhaltigen Fischzucht in der Bucht von Piran beschäftigt. Vom Einbringen der Setzlinge bis zur „Ernte“ vergehen bei dieser sanften Form der Fischzucht fünf Jahre, was ca. doppelt so lang ist wie bei einer „normalen“ Fischzucht. Auch beim Vertrieb achtet das Unternehmen Fonda darauf, dass die Fische frisch zum Konsumenten kommen und nicht tagelang in Kühlbehältern verbringen. Die Kunden befinden sich vorwiegend in Slowenien, im angrenzenden Italien und in Kärnten, aber auch im restlichen Österreich. Nach diesem theoretischen Input, der aber mit Bildmaterial veranschaulicht war, fuhren wir bei einer kühlenden Brise mit einem kleinen Boot hinaus in die Bucht, vorbei an Fischzuchtbehältern und Miesmuschelnetzen / -ketten und wohnten einer Fischfütterung bei.

Nach diesem interessanten Programmpunkt fuhren wir die paar Kilometer zurück nach Portorož ins Grand Hotel Portorož, wo wir am frühen Abend Quartier bezogen. Während sich die einen in der Dusche oder sogar im Meer äußerlich erfrischten, zogen die anderen die innere Kühlung mit Hilfe von Spritzgetränken in der gegenüberliegenden Bar vor.

Bei sehr angenehmen Sommertemperaturen brachte uns der Bus gegen 20:00 an den Ortseingang von Piran, von wo wir gemächlich zu unserem Restaurant spazierten. Da sich die Bestellung und das anschließende Service der Vorspeisen etwas verzögerte, nutzten einige die Zeit, um in der untergehenden Sonne an der Uferpromenade entlang zu schlendern und kitschige Sonnenuntergangsfotos zu schießen.

Den sehr lauen Sommerabend verbrachten wir  – die Männer hemdsärmelig, die Frauen leicht geschürzt – essend und am einen oder anderen Achterl mit Mineral nippend, bis der Strom der Flaneure, der den ganzen Abend an uns vorbeizog, langsam abebbte. Es war schon morgen und nicht mehr heute, als sich die meisten in Richtung Portorož aufmachten. Während die Vorhut dieses Vorhaben auch in die Tat umsetzte und den gut halbstündigen Spaziergang auch zu einem Abschluss brachte, setzte sich die fußmarode Nachhut um Reiseleiter Dieter bereits wenige Meter nach unserem gemeinsamen Aufbruch ab, um den noch nicht zur Gänze gestillten Durst zu bekämpfen, was sich allerdings – wie man am nächsten Tag hörte – in einer Einschränkung der Fortbewegungstauglichkeit niederschlug, so dass die Nachzügler zu später Stunde die Dienste von Taxis in Anspruch nehmen mussten, um wieder wohlbehalten zurück ins Hotel zu gelangen.

Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht gingen wir den Samstagmorgen gemütlich an. Während die Frühaufsteher bald beim Frühstück erschienen und anschließend baden und / oder einkaufen gingen, versuchten die Zuspätgekommenen den Schlaf, den sie in der Nacht nicht hatten genießen können, am Vormittag nachzuholen.

Gegen 11:00 brachen wir auf, wobei bei unserer kurzen Fahrt zu den Salinen von Sečovlje auffällig viele Mineralwasserflaschen im Bus gesichtet wurden. Die Salinen, die es mit einigen Aufs und Abs seit Jahrhunderten gibt, werden heute noch zur sanften Salzproduktion genutzt. Das Gebiet ist aber gleichzeitig ein Naturschutzgebiet, das von Tieren – vorwiegend Vögeln – aber auch Pflanzen besiedelt ist, die in dieser trotz Nähe zu den angrenzenden Touristenorten sehr ruhigen Gegend ihr Refugium finden. Bei hohen Temperaturen spazierten wir etwa eine Stunde durch die Salinen, schauten uns eine kleine Ausstellung zum Salzabbau an und suchten einen kleinen Shop heim, in dem wir uns mit Salz eindeckten.

Bei der anschließenden Heimfahrt verstummte das Geschnatter im Bus recht bald und die meisten nutzen die Autobahnfahrt zur Besinnung mit geschlossenen Augen. Etwas nach 14:00 erreichten wir nahe beim Flughafen von Ljubljana die Gaststätte Ančka, wo einige vermutlich die erste feste Nahrung des Tages zu sich nahmen. Nach Stillung des nicht mehr allzu ausgeprägten Hungers und Durstes verließen wir das Gasthaus bei brütender Hitze in unserem gut gekühlten Bus und fuhren bei aufziehenden Wolken wieder über den Loibl nach Klagenfurt und dann weiter ins Lavanttal.

Danke wieder an Reiseleiter Dieter, der sich sowohl im Vorfeld beim Catering selbst übertroffen hat, als auch vor Ort immer mit vollem Einsatz dabei war.

Alle Beiträge

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